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News
01.03.2017
Neues Gemeinschaftsobjekt Simeis 147
3.1.2017
Unser Stammtisch ist umgezogen. Die neue Adresse: Am Waldsee 25A, 47829 Krefeld
3.1.2017
Allen Besuchern wünschen wir ein frohes und gesundes neues Jahr, und dass oft genug der Himmel aufklart.
07.01.2015
Neues Gemeinschaftsobjekt - Cirrusnebel -
08.12.2013
Neues Gemeinschaftsobjekt NGC 281
19.11.2013
Neues Gemeinschaftsobjekt NGC 6826
M27
von Ralf Burkart / Kreuels, Kempen
Aufnahmedaten:
Objekt: M27
Autor: Ralf Burkart / Kreuels, Kempen
Aufnahmedatum: August 2016
Aufnahmeoptik: Celestron C11 mit Optec Reducer f/5
Kamera: ASI 178 MM
Belichtungszeit: 7000 x 1 s und 7000 x 0,8 s
ISO: -
Nachführkontrolle: keine
Weitere Infos: Standartobjekte sind deshalb langweilig, weil man ja alle Details schon kennt. Wenn man aber so versessen auf ein maximal scharfes Bild ist wie ich, (weil ich bei der Tiefe keine Chance hätte etwas Vernünftiges zustande zu bringen) dann kommen u.U. neue Details zum Vorschein, und die sind dann wieder spannend. So auch hier bei M27. Schon bei einem einzigen Probestack von 1000 mal 1 s fiel mir auf, dass es da dunkle Flecken zu geben scheint. Nach insgesamt 14000 Bildern waren diese dann recht gut sichtbar. Glücklicherweise hatte Hubble die Region auch schon fotografiert und ich konnte sehr viele Details in meiner Aufnahme wiederfinden. Die Entstehung dieser "Knoten" , die aus neutralem Wasserstoff und Staub bestehen, ist bisher ungeklärt, scheint aber zum normalen Prozess einer PN-Entwicklung zu gehören. Ihre Masse beträgt jeweils etwa 3 Erdmassen. Auffallend sind auch "Schweife", ein Zeichen, dass diese Objekte erodieren. Mein Bild entstand mit einem C11 und "moderater" Ausrüstung. Ein bisschen stolz bin ich schon, dass ich mit der ´Kurzzeit-Belichtungs-Technik´(nicht Lucky Imaging, da ich 100% der Bilder verwendet habe) eine solche Schärfe erreichen konnte und diese kleinen Objekte sichtbar wurden. Den FWHM-Wert habe ich jeweils im Summenbild gemessen. Er betrug am 6.8. 1,7 Bogensekunden und am 10.8. 1,6 ". So richtig aussagekräftig scheint der aber nicht zu sein, da er sich je nach Kameraeinstellung (Gamma) veränderte. Ein Zeichen, dass die Kamera nicht linear arbeitet. (oder, dass ich zu blöd zum messen war). Ich habe die Distanz einiger Doppelstern überschlagen. Ein Pärchen von ca. 1,5" ist klar zu trennen. Ein anderes mit ca. 1" Abstand ist (gut/leicht/vernünftig) nachweisbar. Wie auch schon bei meinen letzten Bildern habe ich die Streckung nur linear vollzogen. Der Grund liegt in einer, aus meiner Sicht, höheren Ästhetik. Es gehört zu den schwierigsten Aufgaben in der Fotografie "Licht" oder ein "Leuchten" darzustellen. Bei dieser Methode hier habe ich den Eindruck, als würde das Gas aus sich heraus leuchten, bin mir aber nicht sicher, dass das jeder so nachvollziehen kann. Die Sterne habe ich dabei maskiert und getrennt (nicht linear) bearbeitet und verkleinert.Rauschreduzierung habe ich an keiner Stelle verwendet.Norden liegt auf 10 Uhr.
Aufnahmeort: Kempen/Niederrhein
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